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Junge Junge. Nachdem meine Foto-Seite schon deutlich 5stellige Pageviews hat, drückt die normale Arbeit dieses Jahr aber auch nochmal richtig rein. So komprimiert wie dieses Jahr lagen die Releases lange nicht mehr. Trotzdem entstehen auch richtig gute Sachen dabei.

 

Jetzt ist nämlich mal wieder eins meiner Videos veröffentlich worden. Und darauf bin ich richtig stolz, auch weil’s ne reine Grafikanimation ist, die gestalterisch komplett auf meinem Mist gewachsen ist.

 

 

Ach und für die immer wieder gestellte Frage, wie man sowas macht, will ich heute auch mal ne ausführlichere Antwort schreiben. (Vorsicht, nur für Leute, die es wirklich interessiert -> Gelaber aus Nerdistan)

 

Zuerst gab’s ein inhaltliches Skript. In dem stehen normalerweise Features und ein Haufen einzublendender Text. Das alles kommt nicht von mir. Auch nicht die Verpackungen, die machen andere. Meine Aufgabe startet mit dem visuellen Konzept des Videos. Das ist immer der aufwändigste Teil, weil Zielgruppe, Anspruch, Wirkung, Inhalt (z.B. „viele Bestandteile gleichzeitig sichtbar, ergeben zum Schluss das Produkt“), Zusammenspiel mit der Packung usw. beachtet werden müssen. In diesem Fall habe ich das in Photoshop entwickelt. Dabei entstanden viele Grafiken, eine Hintergrundgestaltung und ein Gefühl für die Art der möglichen Bewegungen. Nachdem das Konzept abgesegnet wurde, geht’s in die Umsetzung.

 

Fast alles, was ich an Grafik-Animationen mache, entsteht in After Effects. Ab und zu kommen Blender, 3ds max, combustion und ganz selten Motion zum Einsatz. Weil’s bei diesem Video auch kein Realfootage gab, war auch kein Schnittprogramm nötig. Für die Programmcapturings kam Camtasia zum Einsatz. (Für klassischen Videoschnitt benutze ich meistens Video Pro X3 oder Premiere Pro.) Bei diesem Video gab’s also nur After Effects. Auch die gesamte 3D-Optik ist so entstanden (bitmaps, solids, parents, anchor points, drop shadows). Das scheint im ersten Moment komplizierter als nötig, ist aber von Vorteil, wenn man zeitgleich 5 andere Sprachversionen erstellen muss.

 

Naja und den Rest macht der Ton. Dafür gibt’s in der Firma auch ein paar Spezialisten. Zum Schluss wird alles nochmal auf den fertigen Beat zurechtgeschoben undfertig ist der Clip.

 

 


One Comment to "Schlicht Und Einfach (und wie genau?)"

  • I don’t understand German but I really like this style.
    Jay

    Juni 30, 2013 at 22:28 by: Johny Doe

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