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Archive for the ‘My Work’ Category

Spot-Kanone

In Rekordzeit sollte ein besonders wirksames Werbevideo entstehen. In nur 12 Stunden vom leeren Bild zum Foto-Effektfeuerwerk. Also wurden schnell Themen, Fotos, kurze Clips und Musik gesucht. Anschließend musste das ganze optisch aufregend und thematisch passend gestaltet und animiert werden. Das ist dabei herausgekommen:

 

(Disclaimer: Aufgrund der kurzen Produktionszeit wurden nur 70% des Videos von mir animiert. Nicht von mir: Familie, Haustiere und Urlaub)

 

 

Laaaaaaang

Es ist so eine Sache mit dem Medium Webvideo. So richtig kommt es gerade erst in Fahrt und die Regeln sind noch nicht ganz klar. Was ist zu viel, was zu wenig, wieviel erklärt man ausführlich, wie werblich knackig darf es sein…

 

Bei diesem Projekt ging es ursprünglich um einen 60- bis 90-Sekünder. Kurz und knackig sollte ein Online-Service präsentiert werden. In Funktionsumfang und als Gesamtprodukt. Am Ende wurden es sechs Minuten.

 

Jetzt weißt Du alles! :) Wer hiernach nicht verstanden hat, was SEO-Software leistet, dem kann keiner helfen.

 

Musik und Nachvertonung: EVERMUSIC.DE

 

 

Lang belichtet

In weniger als vier Tagen ist auch diese Video entstanden. Durch die gehackte Firmware meiner Canon 60D lassen sich spannende Zeitraffer-Videos bewerkstelligen. Und so kam es, dass ich einen einsamen Abend lang durch Friedrichshain und Kreuzberg gewandert bin, um möglichst effektvolle Stadtansichten zu „filmen“. Außerdem lässt sich mit der 60Hz-Aufnahme der Canon auch ne ansehnliche Zeitlupe erstellen.

 

Zusammen mit ein paar Clips aus dem Stockarchiv ist das dabei herausgekommen:

 

 

 

 

Neue Version, Neues Video

Wieder ein Jahr rum. Und wieder muss ein frisches Video für unser Flagship-Musikprodukt her. Diesmal sollte es ein wenig ehrlicher, emotionaler und lauter werden. Setting, Darsteller und Konzept wurden also ausgetauscht, ein paar zusätzliche Clips gekauft (nicht alles von mir) und ein lustiger Dreh angeleiert: Zu sommerlichsten Mittagszeit in der Frankfurter Allee. Was sonst? :D
Nach viel Nachbearbeitung, Neusichtung, und erneuten Anpassungen am Schnitt (Danke Jens!) und vielen Detail-Animation ist das dabei herausgekommen.

 

 

Und wer auf die Zeitraffer-Aufnahmen am Anfang abfährt: Da gibt’s demnächst ein paar  mehr. ;)

 

 

Kurz Und Knackig

Es musste mal wieder ein Promovideo gemacht werden. Diesmal jedoch ein wenig anders: Kurz, mitreißend, emotional und ohne technische Erklärungen.

 

Gesagt getan!

 

 

Ganz stolz kann ich sagen, dass ich auch diesmal wieder alle Freiheit hatte und Kamera, Schnitt, Farben und Animationen auf meinem Mist gewachsen sind. :)

 

 

 

Kurz Mal Emotional

Nach vielen Erklär- und Präsentationsvideos hier mal was knackiges.

 

Für eine Web-Kampagne sollte ein werbewirksamer Spot entstehen, der so auch im Fernsehen laufen könnte: kurz, emotional und ohne viel Erklärung. Da diesmal Konzept und Material bereits gut vorbereitet waren, musste ich nichts neu filmen. Stattdessen musste Stockfootage passend zum Sound geschnitten und einige Programmcapturings mit stimungsvoller Typo erstellt werden. Zu guter letzt hab ich eigentlich nur noch die Packung mit ein paar Wörtern daneben hübsch in Szene gesetzt. Durch die detaillierte inhaltliche Vorbereitung ging das Ganze auch sehr schnell von der Hand und nach insgesamt 2 Tagen Arbeit war der Spot auch schon fertig:

 

 

Übrigens: Was man innerhalb des Programms an Vorlagen und Animationen sieht, nennt sich Video-Content. Es steckt in der Software drin und entsteht ebenfalls bei uns im Videoteam.

 

 

 

So Schnell Kann’s Gehn

Manchmal geht so ein Video ganz schnell. Dann gibt’s eine Idee und der Rest entsteht fast von allein. Hier zum Beispiel hatte ein lieber Kollege die Idee, einen unserer Musiker mal in Aktion und im Zusammenspiel mit unserer Software zu zeigen. Gesagt getan, 3h später war das Video fertig:

Wen’s interessiert: Gedreht mit 60D und 50mm bei f/2.

 

 

Echt Und Alles In Einem

Nach ein paar internen Videos gabs für mich mal wieder ein „großes“ Promovideo. Diesmal gings um eine Produktvorstellung im Stil eines Imagefilms. Etwas Echteres als sonst. Persönlichkeiten und ein dokumentarischer Blick hinter die Enstehung standen im Vordergrund. Dafür weniger Screens und Animationen als sonst.

 

Dafür durfte ich nach langem auch mal wieder raus aus Berlin zu den Entwicklern im Süden. Da ich nur mit ner 60D, nem Sachtler und ohne Licht unterwegs war, lief das ganze ziemlich entspannt. Aber auch bei uns im Headquater gingen die Realaufnahmen selten so unkompliziert vonstatten wie bei diesem Projekt.

 

Anschließend gings an den Doppel-Schnitt (DE und US). Ganz zum Schluss musste alles passend zusammengebaut und hübsch verpackt werden. Auf den Look der Hintergrundanimation, Inserts und Bauchbinden brachte mich dabei die Packungsgrafik, die ich kurz vorher bekam. Die war natürlich statisch und ich musste es neu bauen und animieren.

 

 

Alles in allem bin ich ziemlich stolz auf dieses Video, weil ich mal wieder in gleich vier Disziplinen gefordert wurde: Kamera, Schnitt, Grafikkonzeption und Animation. Und Spaß gemacht hats auch. :)

 

 

Schlicht Und Einfach (und wie genau?)

Junge Junge. Nachdem meine Foto-Seite schon deutlich 5stellige Pageviews hat, drückt die normale Arbeit dieses Jahr aber auch nochmal richtig rein. So komprimiert wie dieses Jahr lagen die Releases lange nicht mehr. Trotzdem entstehen auch richtig gute Sachen dabei.

 

Jetzt ist nämlich mal wieder eins meiner Videos veröffentlich worden. Und darauf bin ich richtig stolz, auch weil’s ne reine Grafikanimation ist, die gestalterisch komplett auf meinem Mist gewachsen ist.

 

 

Ach und für die immer wieder gestellte Frage, wie man sowas macht, will ich heute auch mal ne ausführlichere Antwort schreiben. (Vorsicht, nur für Leute, die es wirklich interessiert -> Gelaber aus Nerdistan)

 

Zuerst gab’s ein inhaltliches Skript. In dem stehen normalerweise Features und ein Haufen einzublendender Text. Das alles kommt nicht von mir. Auch nicht die Verpackungen, die machen andere. Meine Aufgabe startet mit dem visuellen Konzept des Videos. Das ist immer der aufwändigste Teil, weil Zielgruppe, Anspruch, Wirkung, Inhalt (z.B. „viele Bestandteile gleichzeitig sichtbar, ergeben zum Schluss das Produkt“), Zusammenspiel mit der Packung usw. beachtet werden müssen. In diesem Fall habe ich das in Photoshop entwickelt. Dabei entstanden viele Grafiken, eine Hintergrundgestaltung und ein Gefühl für die Art der möglichen Bewegungen. Nachdem das Konzept abgesegnet wurde, geht’s in die Umsetzung.

 

Fast alles, was ich an Grafik-Animationen mache, entsteht in After Effects. Ab und zu kommen Blender, 3ds max, combustion und ganz selten Motion zum Einsatz. Weil’s bei diesem Video auch kein Realfootage gab, war auch kein Schnittprogramm nötig. Für die Programmcapturings kam Camtasia zum Einsatz. (Für klassischen Videoschnitt benutze ich meistens Video Pro X3 oder Premiere Pro.) Bei diesem Video gab’s also nur After Effects. Auch die gesamte 3D-Optik ist so entstanden (bitmaps, solids, parents, anchor points, drop shadows). Das scheint im ersten Moment komplizierter als nötig, ist aber von Vorteil, wenn man zeitgleich 5 andere Sprachversionen erstellen muss.

 

Naja und den Rest macht der Ton. Dafür gibt’s in der Firma auch ein paar Spezialisten. Zum Schluss wird alles nochmal auf den fertigen Beat zurechtgeschoben undfertig ist der Clip.

 

 

Einmal Video Mit Alles Bitte

Mal wieder wurde eins meiner Promovideos veröffentlicht. Gewohnte Kost, aber insgesamt doch recht nett geworden, gerade zum Ende hin:

 

 

Und weil mich neulich ein Freund danach gefragt hat: Ja, das habe ich wirklich alles alleine gemacht: Kamera (18 Darsteller, 10 Locations), Schnitt, Gesamtlook, Hintergrund, Typo, Animation, Screen-Capturing. Klingt nach viel, ist dafür aber abwechslungsreich und macht ja auch Spaß.

 

Nur die Musik machen bei uns andere. Gute Leute. :)

 

 

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