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Archive for the ‘My Work’ Category

WELT Motion Designer

Für mich hieß es im Februar 2015: Motion Designer bei WELTN24. Und ich durfte überall mitmachen: Redaktion, Produktentwicklung, Marketing, Social Media und TV-Grafik. Von redaktionellen Explainer-Videos über Logo-Animationen, Produkt-Trailer,  Motion Dummies für Apps, Websites und Story-Formate bis hin zu animierten Design-Vorlagen für die Video-Producer ist vieles dabei entstanden.

 

Standesgemäß habe ich das hier mal kurz zusammengefasst:

 

Für einen Designer waren die letzten drei Jahre vermutlich die spannendste Periode der beiden Marken, die jeweils neu gestaltet und als Einheit neu gedacht wurden. Sogar beim Konzept der gemeinsamen Zukunft von WELT und N24 durfte ich von Anfang an mitmischen. Es war eine gute Zeit.

 

Vorerst letzte Ausgabe von EPOS

Tja… was soll ich sagen…

 

Eigentlich lief im November noch alles ganz toll: Wir hatten fast 80.000 iPad-Nutzer in nur sechs Monaten und überraschend viele verkaufte Ausgaben. Unser kleines Team gerade dabei, die App aufs nächste Level zu heben. Viele Neuerungen waren bereits fest geplant: spannende Themen, ein regelmäßiges Erscheinen auf Deutsch und Englisch, ein neuer App-Kiosk, die Android-Version, ein größeres Team und sogar eine Web-HTML-Version. Aber dann kam die Neu-Orientierung: Im November wurde entschieden, dass EPOS zusammen mit ein paar anderen Projekten zum Ende Januar geschlossen wird.

 

Weil wir die letzten vier Wochen nicht tatenlos rumsitzen wollten, haben wir ein bestehendes Storytelling von unserer Mutter-Publikation welt.de genommen, viele Videos neu bearbeitet, unzählige neue Grafiken gebaut und animiert und tonnenweise Fotos aufbereitet, um aus dem Material das absolute Optimum zu holen.

 

Damit schließt sich für mich eine Ära als App-Art-Director. Meine Zukunft liegt erst einmal weiter im großen Medienhaus, aber an anderer Stelle. Ich bin gespannt.

 

 

 

 

UPDATE – September 2015:

Damals gab es einen Dummy für ein Promo-Video, welches ich in 2 Stunden schon mal zusammen geschuster hatte. Die Zeit für die Fertigstellung war aber nicht. Sozusagen hier ein Nachtrag für Fans:

 

 

 

Localize it!

Während sich das überschaubare EPOS-Team die zweite Ausgabe ausgedacht und produziert hat, lief eine richtig geniale, aber ziemlich umfangreiche Zweitarbeit: EPOS muss auch auf Englisch erscheinen! Und zwar nicht nur die aktuelle Ausgabe Glück, sondern auch die vorherige zum Ersten Weltkrieg und die folgenden ab jetzt auch.

 

Neben dem wirklich immensen Text-Aufwand mussten natürlich auch alle Grafiken, Animationen, Videos und natürlich die gesamte App ins Englische gebracht werden. Für alle Audio-Elemente, wie Experten-Kommentare, Interviews und „Texte aus dem Off“ haben wir Sprecher verpflichten können. Gesagt, getan:

 

Wir glauben, dass unser Produkt so stark und einzigartig ist, dass wir auch international damit nicht nur erfolgreich sondern auch preisverdächtig innovativ sind. Schaun wir mal, wie sich das entwickelt.

 

 

EPOS Ausgabe 2: „Glueck“

Viel gedreht, viel konzipiert und viel zusammengebaut. EPOS ist wieder da. Die Ausgabe 2 hat unser kleines Vierer-Team ganze zehn Wochen beschäftigt und wir sind sehr, sehr stolz darauf.

 

Weil es um die Erforschung von Glück geht und wir in der Gestaltung bisher nur mit Geschichte beschäftigt waren, sollte es diesmal anders aussehen. Zwar immer noch wie EPOS, aber viel freundlicher, offener und weniger technisch. Wir glauben, es ist ein gutes Paket geworden.

 

Diesmal gibt’s viel mehr scroll-gesteuerte Animationen und Experimente. Ein ganzes Kapitel besteht nur aus scroll-animierten Grafiken. Auch habe ich endlich wieder richtig Video-Interviews drehen und animieren dürfen: drei Wissenschaftler und jeweils ein Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen bekam ich vor die Linse.

 

Und weil mir Produktvideos einfach am Herzen sind, habe ich dazu wieder eins gemacht:

 

 

 

EPOS

Lange ist es her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Es ist viel passiert. Nachdem ich Ende September meinen alten Job als Video Producer an den Nagel gehängt habe, ging es genau 2 Wochen später an eine ganz neue und ganz andere Aufgabe:

 

Ich durfte ein neues iPad-Magazin mit viel animierter Infografik und Video gestalten und mithilfe einer gleichzeitig entwickelten Authoring-Software produzieren. Das ganze sollte scrollbasiert, extrem simpel und trotzdem umfangreich werden. Aber das wichtigste: Es sollte als Basis für monothematischen Longform-Journalismus entstehen, bei dem der Text im Mittelpunkt steht.

 

Zusammen mit ein paar sehr engagierten Medien-Profis, zwei tollen Autoren und einem klitzekleinen Kernteam von einem erfahrenen Journalisten, einer jungen Storytelling-Spezialistin und meiner Wenigkeit ist EPOS entstanden.

 

EPOS ist ein neuartiges digitales Magazin für Wissen und Geschichte, weil wir denken, dass es dort besonders viele Themenfelder gibt, die sich danach sehnen, mit modernen Mitteln neu erzählt zu werden. Die erste Ausgabe von EPOS widmet sich dem Ersten Weltkrieg. Und es ist seit ein paar Tagen hier im Appstore zu finden.

 

Und weil man heute kein neues Produkt ohne ein Webvideo auf den Markt bringen kann, hatte ich am Ende noch einmal zwei Tage Zeit, mein altes Betätigungsfeld zu besuchen und dieses kleine Promovideo zu produzieren. Diesmal für mein eigenes neues Produkt! :)

 

 

Update (23.4.2014)

 

Was für eine Resonanz. Wir hätten nicht gedacht, dass EPOS so ein starkes Debüt erlebt. Danke an die vielen Leser der Testausgabe und die erstaunlich zahlreichen Käufer!

 

Auch die Nutzerberichte und Reviews zeigen uns, dass wir hier etwas Tolles geschaffen haben. Noch mehr freuen wir uns natürlich über solch positive Erfahrungsberichte:

 

Leser wollen gute Geschichten und kein Digital-Gedöns

 

 

Showreel

Wenn man jahrelang nonstop Videos produziert, verliert man nicht nur den Überblick über vergangenes, sondern kommt auch nicht dazu, die eigene Entwicklung realistisch zu beurteilen. Ein Showreel muss sein, auch um anderen zu zeigen, was man macht. In den letzten Tagen hatte ich endlich Zeit dazu, mein Showreel zu machen.

 

Acht Jahre lang habe ich jetzt professionell Videos aller Art produziert. In diese drei Hauptgebiete lässt sich meine Arbeit kategorisieren:

 

  • Webvideos und Grafikanimation
  • Kameraarbeit und Nachbearbeitung
  • Digitale Contenterstellung

 

Und nach viel Schnitt und Gestaltung des Drumherum ist dieser 2-Minüter rausgekommen:

Das waren schöne acht Jahre! :)

 

 

Webvideo statt FAQ

Das Netz entwickelt sich und verändert die Art, mit der wir Inhalte konsumieren. Der Ansatz, Texte und Bilder auf eine Webseite zu setzen und davon auszugehen, dass die Leute fleißig lesen und verstehen, sind vorbei.

 

Deshalb bemühen sich immer mehr Firmen um ansprechende, schnell zugängliche und Aufmerksamkeit erregende Video-Kommunikation im Netz. Das bringt nicht nur Erfolg in der Inhaltsvermittlung sondern auch einen erstaunlichen Marketingnutzen, denn wenn jeder ein Produkt versteht, dann zieht das neue Kunden an.

 

So ist auch dieses Präsentationsvideo im Ursprung eine leicht verständliche und unterhaltsame Erklärung für ein neues Feature in einem etablierten Produkt. Und da ich auf diesem Gebiet jahrelange Erfahrung habe, konnte ich auch dieses Projekt einfach nicht ablehnen. Außerdem war es die Chance, einmal mein neues Lieblings-Plug-In Element 3D voll auszuprobieren.

 

Musik und Nachvertonung: EVERMUSIC.DE

 

 

Storytelling

Ein neues Jahr und eine neue Idee: Erzählen wir mit den Werbefilmen doch eine Geschichte. Das geht natürlich nicht für jedes Produkt, aber für manche kann dieser Ansatz emotionale Höhenflüge bedeuten. Hierbei sind Idee und Konzeption deutlich aufwändiger.

 

Dankenswerterweise war die konzeptionelle und inhaltliche Vorbereitung bei diesem Projekt so gründlich wie nie. Daher konnte ich dieses Video in nur 2 Tagen anlegen, feinschneiden, nachbearbeiten, animieren und abschließen. Ein genialer neuer Ansatz.

 

 

Mehr Effekte

Die Effekte einiger vergangenen Videos kame so gut an, dass im nächsten Video mehr davon enthalten sein sollten. Da es nur ein kleines, schnelles Video werden sollte, wurde konzeptionell eher „wie gehabt“ geplant. In kurzer Zeit entstand dieses kleine Promovideo mit mehr Effekten und ein paar kleinen witzigen Animationsideen.

 

Zugegeben: Standardkost. :)

 

 

Animierter Gestaltungsprozess

Diesmal ging es um ein einfaches Promovideo zum Thema Grafikdesign. Es soll gezeigt werden, wie Gestaltung funktionier und wie es auf Webseiten, Flyer, Briefpapier und Visitenkarten gelangt. Und zum allerersten Mal sollte dabei keine Softwareoberfläche zu sehen sein. Eine wundervolle Entscheidung, schließlich sind Grafikprogramme alles andere als auf den ersten Blick verständlich und klar. Nur die Gestaltung der Animationen entscheidet, ob die visualisierten Funktionen verständlich sind oder nicht.

 

In 5 Tagen ist dabei dieses Video entstanden:

 

 

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